Ramon CebollaAls Empfangsmitarbeiter versuche ich stets, einen positiven Eindruck beim Gast zu hinterlassen. Anreisende sollten sich sofort willkommen fühlen und Abreisende sollten unser Hotel mit einem guten Gefühl wieder verlassen. Ich erachte meine Aufgabe als sehr wichtig, denn ich stelle quasi den ersten und letzten Kontakt nach der Ankunft und vor der Abreise dar. Der Aufgabenbereich ist sehr vielseitig und wird bei uns in einem Dreischichtsystem ausgeführt, wobei jede Schicht einen anderen Schwerpunkt hat. So gilt es beispielsweise während der Frühschicht, hauptsächlich abreisende Gäste auszuchecken und deren Aufenthalt so angenehm wie möglich abzuschließen, damit sie uns auch gut in Erinnerung behalten. Wichtig ist hierbei auch, nach Feedback zu fragen. Die Spätschicht hingegen ist von Check-Ins geprägt, wobei den Gästen auch wichtige Informationen zum Hotel und der Umgebung gegeben werden. Während der Nachtschicht hat man meist schon den nächsten Tag im Auge und bereitet das Hotel dafür vor, stellt das Buchungssystem einen Tag weiter und füllt Verbrauchsmaterialien auf. Was alle Schichten gemeinsam haben, ist, dass man Telefonate entgegen nimmt und E-Mails beantwortet, sowie freie Zimmer verkauft.

Obwohl die Aufgaben stets wiederkehrend sind, gestalten sie sich je nach Gast häufig unterschiedlich. Man lernt Menschen verschiedener Nationen und Kulturen kennen, muss auf deren Bedürfnisse eingehen, für eventuelle Probleme Lösungen finden und manchmal auch in einer anderen Sprache kommunizieren. Daher sollte man für einen Job als Empfangsmitarbeiter gute Englischkenntnisse sowie Freude am Umgang mit Menschen mitbringen.

Wichtig ist in jedem Fall auch ein gut funktionierendes Team, und dies ist bei uns in Koblenz absolut gegeben. Wir verstehen uns untereinander sehr gut und es herrscht eine angenehme Stimmung, die durch die Hotelleitung noch gefördert wird. Dies trägt dazu bei, dass jeder von uns gerne zur Arbeit kommt.